Besichtigung Bloodhound Stellung Zug
Besichtigung Bloodhound Stellung ZugTauche ein in ein einzigartiges Stück Schweizer Militärgeschichte aus der Zeit des Kalten Krieges und erhalte spannende Einblicke in die damalige und heutige Luftverteidigung – direkt vor Ort erklärt von einem ausgewiesenen Experten.
Die «Bloodhound» Lenkwaffenstellung wurde während des Kalten Krieges in den 1960er-Jahren eingerichtet und 1968 in Betrieb genommen. Das Fliegerabwehr-Lenkwaffensystem «Bloodhound Mk II» (BL-64) bildete zusammen mit den Mirage- und später den F/A-18-Kampfflugzeugen einen wichtigen Bestandteil der Schweizer Luftverteidigung. Nach der Ausserdienststellung Ende 1999 wurde die Anlage unter Denkmalschutz gestellt und ist heute weltweit die einzige vollständig erhaltene und besuchbare Bloodhound-Stellung dieses Typs.
Wir haben die besondere Möglichkeit, die Führung mit Wolfgang Hotz persönlich zu erleben. Er führt uns durch die ehemalige «Bloodhound» Lenkwaffenstellung und vermittelt dank seiner langjährigen Erfahrung spannende Einblicke in Technik, Geschichte und die Bedeutung der damaligen Luftverteidigung. Wolfgang Hotz hat seine militärische Karriere (bis zum Oberst i Gst) bei den Bloodhounds gestartet, war Kp Kdt und Abt Kdt auf der Lenkwaffenstellung und beruflich später Chef Doktrin bei der Luftwaffe. Im theoretischen Teil spricht er zudem über aktuelle Bedrohungen aus der Luft, sowie die Herausforderungen moderner Luftverteidigung.
Ablauf
1015: Treffpunkt beim Carparkplatz Feerstrasse Aarau
1030 - 1130: Verschiebung nach Menznau (Transport durch OG organisiert)
1130 - 1300: Mittagsessen in Menznau
1300 - 1300: Verschiebung zur Luftwaffenstellung (Transport durch OG organisiert)
1330 - 1600: Führung in der Luftwaffenstellung
1615 - 1730: Verschiebung zurück nach Aarau (Transport durch OG organisiert)
Wichtig
- Ausweispflicht: Aus Sicherheitsgründen müssen alle Teilnehmenden einen amtlichen Ausweis (ID / Pass) mitnehmen.
- Die maximale Anzahl Teilnehmende ist auf 15 beschränkt.
Kosten
Für die An- und Rückreise sowie die Kosten für die Führung übernimmt die OGA. Das Mittagessen vor der Führung wird von den Teilnehmenden selbst übernommen.