Lenkwaffenstellung
Lenkwaffenstellung
Lenkwaffenstellung

Besichtigung Bloodhound-Lenkwaffenstellung

Besichtigung Bloodhound-Lenkwaffenstellung
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13 Teilnehmer der Offiziersgesellschaft erhielten die Gelegenheit, die ehemalige «Bloodhound» Lenkwaffenstellung Zug zu besichtigen und in ein spannendes Kapitel der Schweizer Militärgeschichte einzutauchen. 

 

Die Lenkwaffenstellung wurde während des Kalten Krieges in den 1960er-Jahren eingerichtet und 1968 in Betrieb genommen. Das Fliegerabwehr-Lenkwaffensystem «Bloodhound Mk II» (BL-64) bildete zusammen mit den Mirage- und später den F/A-18-Kampfflugzeugen einen wichtigen Bestandteil der Schweizer Luftverteidigung. Nach der Ausserdienststellung Ende 1999 wurde die Anlage unter Denkmalschutz gestellt und ist heute weltweit die einzige vollständig erhaltene und besuchbare Bloodhound-Stellung dieses Typs.

Oberst i Gst aD Wolfgang Hotz führte mit viel Leidenschaft, fundiertem Fachwissen und persönlichen Erfahrungen durch die Anlage. Er hatte seine militärische Karriere bei den Bloodhounds gestartet, war Kp Kdt und Abt Kdt auf der Lenkwaffenstellung und beruflich später Chef Doktrin bei der Luftwaffe. Seine anschaulichen Erläuterungen zur Technik, Geschichte und Bedeutung des Lenkwaffensystems machten die Führung besonders spannend und lehrreich.

Der Anlass bot den Teilnehmern einen eindrücklichen Einblick in die Schweizer Verteidigungsgeschichte und bleibt als gelungener und informativer Besuch in Erinnerung.